Gut vorbereitet in den Urlaub starten

 

Ein Hausbooturlaub in Europa ist die perfekte Kombination aus Freiheit, Natur und Komfort. Wenn du ein Hausboot mieten möchtest – ob in Deutschland, Frankreich oder den Niederlanden – erwartet dich ein unvergessliches Erlebnis auf dem Wasser.

Beim Urlaub auf dem Hausboot bestimmst du selbst die Route, das Tempo und die Stopps. Entdecke idyllische Kanäle, Flüsse und Seenlandschaften, lege spontan in kleinen Orten an und genieße die Natur direkt vor deiner Tür.

Besonders beliebt: Hausboot mieten ohne Führerschein – ideal für Anfänger!

Hausbooturlaub ohne Führerschein – einfach & sicher

Ein großer Vorteil: In vielen Regionen kannst du ein Hausboot führerscheinfrei mieten.

 

Das gilt in beliebten Revieren:

In Deutschland erhältst du einen Charterschein nach einer kurzen Einweisung – perfekt für deinen Hausbooturlaub für Anfänger.

Die besten Regionen für deinen Hausbooturlaub

Deutschland

Frankreich

Niederlande

Egal ob Natur, Kultur oder Kulinarik – beim Hausbooturlaub in Europa ist für jeden etwas dabei.

Kanal oder Fluß?

Hausboot auf dem Kanal

Perfekt, wenn du dein erstes Hausboot mietest

Hausboot auf dem Fluss

Für erfahrene Hausbootfahrer geeignet

 

Packliste für den Hausbooturlaub

Damit dein Hausbooturlaub entspannt startet, solltest du gut vorbereitet sein:

Wichtig:

Praktisch:

Für den Alltag an Bord:

Tipp: Viele Anbieter bieten Verpflegungspakete oder Extras wie Fahrräder an.

 

Einwegfahrt oder Hin- und Rückfahrt?

Beim Hausboot mieten hast du zwei Möglichkeiten:

Einwegfahrt

Hin- und Rückfahrt

Ideal für deinen ersten Hausbooturlaub in Deutschland oder Europa

Schleusen einfach erklärt

Schleusen gehören zu jeder Hausbootreise dazu und sind leicht zu bedienen: (siehe Video unten)

Keine Sorge: Nach kurzer Zeit meisterst du jede Schleuse problemlos.

Hausbooturlaub mit Extras

Ein Hausbooturlaub lässt sich individuell gestalten:

Für jeden Anspruch gibt es das passende Hausboot.

Gut vorbereitet in den Urlaub starten

Vor deinem Hausbooturlaub erhältst du oft ein Formular zur Vorbereitung:

So startet dein Urlaub stressfrei und perfekt organisiert.

 

Anlegen-Ablegen


Schleusen


Hausboot steuern


Navigationsrichtlinien


Verantwortungsvolles Hausbootfahren


Woher kommt das Wasser

Der Canal des Deux Mers verbindet den Atlantik mit dem Mittelmeer. Diese Wasserstraße ist bei Seglern sehr beliebt, da sie so nicht den langen und oft anspruchsvollen Weg entlang der portugiesischen und spanischen Küste sowie durch die Straße von Gibraltar nehmen müssen, um ins Mittelmeer zu gelangen.

Der Verlauf der Strecke ist folgender:
Vom Atlantik aus fährt man zunächst durch das Mündungsdelta der Gironde bis zum Eingang der Garonne und folgt dem Fluss bis nach Castets-en-Dorthe. Dort beginnt der Canal latéral à la Garonne, der bis nach Toulouse führt. Ab Toulouse schließt sich der Canal du Midi an, der bis zum Étang de Thau verläuft. In Sète haben die Segler schließlich Zugang zum Mittelmeer.

Damit stellt sich eine zentrale Frage: Sowohl der Atlantik als auch das Mittelmeer bestehen aus Salzwasser, während der Canal des Deux Mers ein Süßwasserkanal ist. Woher stammt also das Süßwasser, und wie wird der Wasserstand des Kanals reguliert?

Zur Versorgung der gesamten Strecke wurden im Laufe der Zeit mehrere Konzepte entwickelt. Dazu zählen unter anderem künstlich angelegte Speicherseen und Wasserreservoire, die den Kanal kontinuierlich mit Süßwasser versorgen und helfen, den Pegel stabil zu halten.

Der Träger der Idee des Canal des Deux Mers, Paul Riquet, wird vom Militäringenieur „Chevalier de Clerville“ beraten. Dieser schlägt vor, es sei sinnvoller, eine große Versorgungsstelle zu bauen, anstatt mehrere Seen anzulegen.

Nun kommt der Mensch mit Ideen und Technik ins Spiel: Es wird ein „Réservoir“, also ein sehr großer Süßwasserbehälter, gebaut. Das Wasser wird auf natürlichem Weg von den Südhängen des Zentralmassivs, der sogenannten Montagne Noire, zum Réservoir von Saint-Ferréol nördlich von Castelnaudary geleitet. Der Réservoir speichert bis zu 6,3 Millionen Kubikmeter Wasser und hat eine Fläche von etwa 65 Hektar.

Das Wasser ist zwar für die Navigation der Hausboote vorhanden, befindet sich jedoch noch nicht im Kanal.
Was tun, um das Wasser kontrolliert in den Kanal zu leiten?

Eine einfache menschliche Logik führt zur Lösung: Man benötigt eine Art Wasserhahn an einem Tunnel, der sogenannten Galerie des Robinets. Von dort wird das Wasser über die Wasserleitung Rigole de la Plaine auf natürlichem Weg bis zum Anschluss bei Naurouze geführt – der Scheitelhaltung des Canal du Midi.

Im Jahr 1674 wird die erste schiffbare Strecke zwischen Toulouse und Castelnaudary eröffnet, und 1681 wird die gesamte Strecke zwischen Toulouse und dem Étang de Thau offiziell freigegeben. Weitere Nebenstrecken werden gebaut, da die Städte erkennen, wie wichtig dieser Transportweg über Wasser ist. Dadurch steigt der Wasserbedarf, und der Réservoir von Saint-Ferréol benötigt Unterstützung. Nördlich von Carcassonne wird deshalb im Jahr 1782 die Talsperre Barrage du Lampy eröffnet.

Heute werden kaum noch Güter über den Canal des Deux Mers transportiert, da die Péniches immer größer und länger geworden sind und der Canal du Midi viele Kurven hat.

Der gewerbliche Transport funktioniert daher nicht mehr. Doch der Kanal ist nicht tot: Der Wassertourismus hat ihn gerettet. Alle bekannten Hausbootverleiher haben entlang des Kanals Basen eröffnet und den Canal du Midi international bekannt gemacht. Zahlreiche Reportagen in allen Medien zeigen das Leben an Bord eines Hausbootes auf dieser wunderschönen Strecke.

Der Réservoir bei Revel verfügt über ein Museum. Informationen und Eintrittskarten finden Sie unter:
www.lereservoir-canaldumidi.fr