Hausbooturlaub - Staffordshire

Staffordshire: Das Herz Englands mit dem Hausboot entdecken

Erleben Sie die imposanten historischen Städte, das saftige Grün und die Ruhe der unberührte Natur in Staffordshire! Von der Basis Stone aus erkunden Sie Kanäle auf den kleinen, urigen Hausbooten, die so typisch sind für die Region. Klein und länglich, passen sie unter jederBrücke hindurch und lassen Sie auf charmante Weise die Reise auf dem Wasser ganz unmittelbar erleben.

Hausbooturlaub Staffordshire: Die Highlights

Hausbooturlaub in Staffordshire

Hausbooturlaub in Staffordshire

In Mittelengland gibt es nicht nur historische Städte wie Birmingham oder Manchester zu entdecken. An und auf den Wasserstraßen warten eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten auf Ihren Besuch. Wir beginnen unseren Hausbooturlaub in Staffordshire ab der Basis Stone. Zunächst geht es Richtung Norden:

Gleich hinter Stone auf dem Weg Richtung Stoke kommen wir in Barlaston vorbei, wo wir mit unserem urigen Hausboot auf den Caldon abbiegen. Hier gibt es die urige Schleusentreppe von Etruria zu bestaunen. Weiter auf dem Caldon in Richtung Froghall kommen wir an dem Tal von Churnett vorbei.

In Froghall drehen wir um und fahren den Caldon zurück Richtung Trent and Mersey Canal. Dort biegen wir ab in Richtung Kidsgrove, und dort geht es gleich weiter auf den Macclesfield in Richtung Manchester. Manchester zu erleben gehört selbstverständlich zu einem guten Urlaub in England dazu: Denn die Stadt hat weit mehr zu bieten als erfolgreiche Fußballclubs. Lassen Sie sich von der jungen, pulsierenden und gleichzeitig historischen Stadt mitreißen. Das Stadtbild wird von Gebäuden aus unterschiedlichen Epochen von der Viktorianischen Architektur bis zur Moderne geprägt. Außerhalb des Stadtzentrums sind Fabriken der Baumwollindustrie erhalten geblieben, die heute als Wohnungen oder Büros genutzt werden. Sehenswerte Gebäude sind die gotische Kathedrale von Manchester, die Getreidebörse (heute das Einkaufszentrum The Triangle) und das neugotische Rathaus von Manchester, das 1877 von Alfred Waterhouse entworfen wurde. Das 1844 erbaute Empfangsgebäude des Bahnhofs Liverpool Road ist das älteste erhaltene der Welt.

Seit den 1960er Jahren entstanden in der Stadt mehrere große Hochhäuser. Das höchste Gebäude ist der 2006 gebaute Beetham Tower, der ein Hotel, Restaurants und Wohnungen beherbergt. Im Frühjahr 2008 begann der Bau des Piccadilly Tower, der bei Fertigstellung das höchste britische Gebäude außerhalb Londons sein wird.

Zurück an Bord geht es weiter auf dem Bridgewater in Richtung Middlewich. Auf dem Weg passieren wir das Schiffshebewerk in Anderton: Eine spannende Angelegenheit! In Middlewich angegekommen biegen wir ab in Richtung Nantwich, damit wir Chester erreichen. Chester, nahe an der Grenze zu Wales gelegen, zählt zu den am besten erhaltenen ummauerten Städten des Landes. Ihre Geschichte geht zurück auf die Römerzeit. Im Mittelalter beherbergte Chester den größten Binnenhafen Englands, der der Stadt viel Reichtum brachte. In der Gregorianischen Zeit wurde Chester erneut wohlhabend, diesmal als beliebter Wohnsitz der vom Land weggezogenen Aristokratie. Diese Entwicklung setzte sich bis in die industrielle Revolution fort, in der die Stadt zwischen den Industriestädten Manchester und Liverpool von der englischen Oberschicht bewohnt wurde.

Von Chester aus fahren wir wieder über Nantwich, ein richtiges Wasserdrehkreuz der englischen Kanäle, auf den Llangollen ab, um die bekannte Kanalbrücke zu fahren. Das spektakulärste Stück diese Kanals ist das Pontcysyllte-Aquädukt, eine 35 Meter hohe und 305 Meter lange Brücke. Obwohl vornehmlich für den Transport von Kalk, Schiefer, Kohle und Wolle gedacht, hat der neue Wasserweg auch den Tourismus geöffnet. Attraktion des viktorianischen Llangeollen waren die „Pleasure Boats“ eines gewissen Captain Jones. Mit diesen Schuten wurden die Besucher zu den Sehenswürdigkeiten wie der Valle Crucis Abbey, Eliseg’s Pillar und den Horseshoe Falls getreidelt.

Von Llangollen aus geht zurück nach Nantwich, wo wir auf die vierte und letzte Möglichkeit der Wasserwege abbiegen, diesmal in Richtung Birmingham auf dem Shropshire Union. Wir begeben uns jetzt auf die Erkundung südlich von Stone und verlassen den nördlichen Teil.

In Stourton angekommen fahren wir wieder ein Stückchen in Richtung Norden, um Birmingham zu erreichen. Birmingham ist Zentrum der britischen Metallverarbeitung und liegt östlich des „Black Country“ – benannt nach den rauchenden Schloten der industriellen Revolution. Heute ist die Stadt ein modernen Dienstleistungszentrum mit futuristischen Hochhäusern. Das Black Country Living Museum, ein Freilichtmuseum in Dudley mit Original-Häusern und Handwerksbetrieben, vermittelt aber einen Eindruck vom früheren Alltag.

Birmingham ist eine der ethnisch vielfältigsten Städte Großbritanniens. Ein großer Teil der Bevölkerung stammt aus der Karibik, vom indischen Subkontinent und aus Irland. In der Stadt leben die meisten Rastafaris außerhalb von Jamaika, und hier findet die drittgrößte Parade zum St. Patrick’s Day statt. Birmingham ist wahrlich ein Melting Pot!

Von Birmingham aus fahren wir weiter südlich nach Worcester. Der Fluss Severn durchquert die Mitte der Stadt. Die wahrscheinlich bekannteste Sehenswürdigkeit in Worcester ist die imponierende Kathedrale, deren Krypta auf das 10. Jahrhundert zurückgeht.

Ob es nun wahr ist oder nicht: Worcester wurde einmal als die Stadt bezeichnet, die landesweit die meisten Pubs oder Bars pro Einwohner hat. Obwohl in den Sechziger- und Siebzigerjahren viele schlossen, gibt es noch immer viele Kneipen in der Stadt. Viele sind Eigentum von Brauereien. Worcesters ältester Pub ist der Cardinal’s Hat in der Friar Street.

Was noch viel mehr als die Sehenswürdigkeiten interessiert. ist die Frage: Kommt die Worcestershiresauce aus Worcester? Ja, das tut sie. Früher von dem Unternehmen Lea & Perrins in Worcester hergestellt, gehört die Sauce seit Anfang der 2000er zur US-amerikanischen Firma Heinz.

Von Worcester aus geht es weiter nach Stratford. Auf dem Weg dorthin passieren wir viele kleine idyllische Dörfer und Städtchen wie Astwond, Kings Norton, Kingswood und Wooton Waven.

Von Stratford aus geht es zurück nach Kingswood, wo wir in Richtung Northhampton abbiegen. Auf unserem Weg dahin genießen wir die Ruhe und Idylle der Kanäle, während wir die verträumten Dörfchen Warwick, Napton, Braunston, Norton und Gayton passieren, bevor wir Northhampton erreichen. Northampton ist seit jeher Industriestadt, in der insbesondere Schuhe und andere Lederwaren produziert wurden. Von Northhampton aus geht es zurück in Richtung Coventry wo wir uns einen Besuch in der Kathedrale von Coventry nicht entgehen lassen.

Nach dem Besuch in Coventry beenden wir unsere Entdeckungsreise im Herzen von England und begeben uns in nördliche Fahrtrichtung zurück nach Stone.

Hausbooturlaub Staffordshire: Routenvorschläge 

Eine Woche

  • Stone –Birmingham – Coventry – Stone : 177 km, 48 Schleusen, 57 Stunden Fahrzeit
  • Stone – Marple/Manchester – Stone : 132 km, 50 Schleusen, 40 Stunden Fahrzeit
  • Stone –Birmingham – Worcester – Stone : 177 km, 98 Schleusen, 62 Stunden Fahrzeit
  • Stone – Chester – Stone : 108 km, 136 Schleusen, 72 Stunden Fahrzeit

1 Woche Rundtour

  • Stone – Autherley – Barbridge – Middlewich – Harecastle – Stone : 174 km, 94 Schleusen, 55 Stunden Fahrzeit
  • Stone – Kidsgrove – Marple – Preston Brook Stone : 161 km, 92 Schleusen, 68 Stunden Fahrzeit

Zwei Woche

  • Stone – Fradley – Braunston – Oxford – Stone : 282 km, 138 Schleusen, 131 Stunden Fahrzeit
  • Stone – Stourport – Tewkesbury – Pershore – Stone : 322 km, 110 Schleusen, 95 Stunden Fahrzeit

4 Tage 3 Nächte

  • Stone – Penkridge – Stone : 52 km, 24 Schleusen, 16 Stunden Fahrzeit
  • Stone – Rugeley – Stone : 52 km, 16 Schleusen, 14 Stunden Fahrzeit

5 Tage 4 Nächte

  • Stone – Fradley – Stone : 70 km, 22 Schleusen, 20 Stunden Fahrzeit