Das Revier

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Die Brandenburgische und Mecklenburgische Seenplatte

Vor 12 000 Jahren erschuf die letzte Eiszeit die Mecklenburgische Seenplatte mit ihren Bächen und Strömen aus Schmelzwasser. Neben den Seen bildeten sich Wälder, Moore und Heidegebiete. Mehr als 8000 Pflanzenarten, 260 Vogelarten und unzählige Insektenarten leben in den Naturparks der Gegend.

Stör-WasserstraßeHausbooturlaub führerscheinfrei

Der Schweriner See ist mit 63 Quadratkilometern der zweitgrößte See Mecklenburgs und nach der Landeshauptstadt Mecklenburg Vorpommerns benannt. Schwerin ist eine wunderschöne Stadt, die vor allem Wassersportlern Ihre schönste Seite zeigt, denn Sie liegt auf Inseln und Landzungen. Vom Schweriner See aus führt die Störwasserstraße Richtung Parchim. Nach knapp 20 kilometern schnurgerader Fahrt auf der Stör-Wasserstraße, eine Schleuse und 2 Klappbrücken später erreicht man die Elde-Dreieck, wo die Stör-Wasserstraße auf die Müritz-Elde Wasserstraße trifft.

Müritz-Elde-Wasserstraße

Zwischen Parchim und Plau zeigt sich Mecklenburg von seiner abwechslungsreichsten Seite. Auf und im Wasser sind See- und Fischadler und mitunter Fischotter zu beobachten. An Land erstrecken sich dichte Wälder und weite Felder am Ufer entlang. Während der Rapsblüte hat man das Gefühl durch eine wunderschöne, ruhige gelbe Landschaft zu fahren. Sanfte Hügel und der Plauer See machen das vielfältige Landschaftsbild komplett. Die wunderschönenHausbooturlaub mecklenburgmecklenburgischen Oberseen bilden mit 200 Quadratkilometern Gesamtfläche das größte zusammenhängende Binnenmeer Deutschlands. Nur wenige Brücken und keine Schleusen machen die Großseen zu einzigartigen Wasserrevieren.

Die Ufer sind von Wäldern und Wiesen gesäumt und nur selten findet man Industrieansiedlungen. Die Natur beherrscht das Landschaftsbild. Die Großseen, die mit kleinen Flüssen und Kanälen mit einander verbunden sind münden in die Müritz.

 

Müritz

Mit 27 Kilometern und 117 Quadratkilometern Fläche ist die Müritz der größte Binnensee Deutschlands. Wirtschaftliches und kulturelles Zentrum des Müritzkreises ist der Luftkurort Waren im Norden der Müritz.

Doch auch der Nationalpark am Ostufer und die Dörfer am Westufer bieten Kultur und Geschichte.

Die südliche Müritz hat nur wenig urbanes Leben bis auf Röbel zu bieten. Dafür liegen wunderschöne landschaftliche eingebettet die Orte Ludorf, Zielow, Rechlin und Buchholz. Am besten erleben kann man die

Natur vom Wasser aus oder im Müritz-Nationalpark bei einem Landausflug.

 

Müritz-Havel-Wasserstraße

Vor der Fertigstellung der Müritz-Havel-Wasserstraße war die Müritz mit dem Kleinseengebiet über einen Wasserweg erreichbar. Diese wird heute Alte Fahrt genannt und ist nicht mehr befahrbar. Granzow am See ist ein toller Anlaufpunkt, um mit dem Kanu oder dem Ruderboot einen kleinen Ausflug im Nationalpark zu machen.

Rheinsberger Gewässer

 

1881 mit dem Bau der Schleuse Wolfsbruch wurde Rheinsberg und Zechlin mit dem Seengebiet der Müritz und Havel verbunden. Die Gewässer sind in eine waldreiche, hügelige Landschaft eingebettet. Das Wasser der Seen ist so klar, dass man

vom Boot aus oft den Grund sehen kann. Von den Rheinsberger Gewässern ist die Obere-Havel-Straße erreichbar und von dort aus kann man Richtung Potsdam und Berlin fahren.

Obere-Havel-Wasserstraße

Auch wenn es inzwischen einige touristische Attraktionen gibt, ist doch die Natur noch immer das vorherrschende Element entlang der Oberen Havel. Verschiedene Vogelarten und Fischarten finden hier Ihr zu Hause. Sehenswert ist auf jeden Fall die ehemalige Residenzstadt Neustrelitz. Auch wenn die Natur an den Ufern der Havelseen unberührt scheint, ist die Gegend seit etwa zehntausend Jahren besiedelt. Darauf lassen zumindest Steinwerkzeuge schließen, die am Ufer des Peetschsees gefunden wurden. Urlaub mit kindern

ie Mecklenburgische Seenplatte endet auf der Ober-Havel-Wasserstraße an km 67. Ab dort gehört die Wasserlandschaft zum Bundesland Brandenburg.

Die obere Havel zwischen Fürstenberg und Burgwall fließt zunächst noch durch zwei schöne Seen und fließt dann mit sanften Biegungen durch Naturschutzgebiete, Wälder und Äcker. Fischzucht findet man fast überall.

 

Bis Zehdenick folgt man noch dem krummen Flusslauf der Havel. Die frühere Funktion als Baustofflieferant für Berlin hat der Landschaft bis hierher nicht geschadet. Ab Zehdenick zu Tal ist die Obere Havel kanalisiert und die glorreiche Vergangenheit kann kaum über die funktionelle Optik hinwegtrösten. An diesem Stück Kanal wurde fast 200 Jahre lang ständig gebaut.

 

Havel-Oder-Wasserstraße

 

Die Obere-Havel-Wasserstraße mündet bei Liebenwalde in die Havel-Oder-Wasserstraße. Diese ist eine der Hauptverbindungen der Binnenschiffer zwischen Deutschland und Polen mit entsprechendem Verkehrsaufkommen. Der Verkehr auf der Havel-Oder-Wasserstrasse ist groß und beansprucht die volle Aufmerksamkeit des Skippers, Daher ist es nicht weiter schlimm, dass hier die Landschaft von tristen Spundwänden geziert wird. Trotzdem lohnt sich ein Rundtörn über den Finowkanal und Schiffshebewerk, da ist das kurze Stück Wasser-Autobahn durchaus vertretbar.

Die gut ausgebaute Havel-Oder-Wasserstraße bietet keine besonderen Landschaftlichen Reize bis man den langgezogenen Lehnitzsee erreicht und die Stadtgrenzen von Berlin.

Innerhalb von Berlin weitet sich die Havel zu Seen, deren Nebenseen, Buchten und Inseln aus. Auch die Ufer mit Ihren schönen Villen sind einen kurzen Blick durchs Fernglas wert. Hinter der Schleuse Spandau mündet die Spree in die Havel, die von hier an im System der Unteren Havel-Wasserstraße fließt.

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