AGBs von Bootsreisen Ventelou und Veranstalter Nicols

AGB von Bootsreisen Ventelou

Vorbemerkung
Bootsreisen Ventelou (BV) tritt nicht als Reiseveranstalter auf, sondern als
Vermittler für den Hausbootbesitzer in der BRD unter dem Namen wie oben
genannt und haftet daher nicht für die Erfüllung der Verpflichtung der
Vermieter. Mit der Buchung erkennt der Mieter die Bedingungen und die
mitreisenden Personen an.

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1. Reservierung, Vertragsabschluss, Bezahlung
Die Reservierung kommt mit Unterschrift des Chartervertrages zustande, eine Anzahlung des
Mietpreises von 35 – 50% innerhalb von acht Tagen. Der Restbetrag ist ohne weitere
Aufforderung sechs Wochen vor Mietbeginn an uns fällig. Nach Restzahlung werden Ihnen die
Reiseunterlagen zugesendet. Bei nicht fristgerechtem Eingang der Restzahlung bei BV ist der
Vermieter berechtigt, die Übergabe des Bootes durch den Mieter zu verweigern.
2. Rücktritt des Vermieters
BV kann im Namen des Vermieters in Sonderfällen (wie z.B.: Hochwasser, Wassermangel,
Sicherheitsmaßnahmen der Wasserbehörden, etc.) eine Buchung annulieren. BV wird in
solchen Fällen ihr Bestes tun, ein anderes Boot der gleichen Kategorien in einer anderen Basis
oder ein anderes Abfahrtsdatum anbieten, um seine Kundschaft zufrieden zu stellen
3. Stornierung des Mieters
Die Stornobedingungen der Veranstalter werden übernommen.
Siehe bitte Kapitel Stornobedingungen unter den AGB´s des Veranstalters.
Von Seiten Bootsreisen Ventelou fällt eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 50,00 Euro an.
4. Kaution
Eine Kaution von 550 Euro (bis 3750 Euro für die größeren Boote) und eine
Reinigungskaution in Höhe von 84 Euro (bis 400 Euro für die größeren Boote) in bar oder
per Kreditkarte wird von dem Vermieter am Tag der Einschiffung verlangt. Diese wird bei Rückkehr
unter folgendem Vorbehalt zurück bezahlt: Das Schiff und dessen Ausstattung müssen
vollständig und unbeschädigt zur vereinbarten Zeit am entsprechenden Ort zurückgegeben
werden. Diese Kaution entspricht der Beteiligung der Versicherung und deckt die
Verantwortung des Mieters gegenüber Dritten für Schäden, die durch das Schiff, aber nicht
durch die Besatzung entstanden sind.

5. Unfall, Pannen
Der Mieter ist verpflichtet, bei Schäden oder Unfall sich sofort bei dem Vermieter tel. zu
melden. Der Mieter soll im Falle eines Unfalls mit Dritten, sich weder schuldig erklären, noch
das Boot reparieren lassen ohne Einverständnis des Vermieters. Wenn der Mieter einen Unfall
hat und dadurch seine Fahrt nicht fortsetzen kann, kann der Mieter keine Entschädigung
verlangen.
Im Falle von Pannen wird der Vermieter nach telefonischer Meldung sein Bestes tun, um das
Notwendige zu erledigen. Der durch die Pannen entstehende Zeitverlust bringet keine
Verlängerung der Mietzeit und Preisminderung. Keine Reklamation kann gegen BV bei
Auflaufen des Bootes, Motor- und Einrichtungspannen geltend gemacht werden. Wenn ein
Unfall durch grobe Fahrlässigkeit des Mieters (z.B. Trunkenheit, Nichteinhalten der
Schifffahrtsregeln) verursacht wird, darf der Vermieter gegen den Mieter klagen oder
sämtliche verursachten Kosten für Reparaturen vom Mieter verlangen.
6. Einschiffung
Die Einschiffung erfolgt nach dem vereinbarten Datum, nach Erledigung sämtlicher
Formalitäten, Kontrolle über den Zustand des Bootes und Materials anhand der Inventarliste.
Der Mieter darf das Boot nach einer theoretischen und praktischen Anleitung übernehmen.
7. Bootsfahrt
Der Mieter soll den Informationen des Schifffahrtsamtes folgen. Nachtschifffahrten sind
grundsätzlich verboten. Der Mieter wird keine Entschädigung verlangen können, wenn er
einen Unfall durch Fahrlässigkeit verursacht oder wenn er den Informationen nicht folgen
würde.
Die Geschwindigkeit in den Häfen ist auf 6 km/h begrenzt, sonst auf 10 km/h. Aus
Sicherheitsgründen darf der Vermieter bestimmte Schifffahrtswege verbieten und seine Basis
wechseln. Der Vermieter kann für Unterbrechungen, die von ihm unabhängig sind, nicht
verantwortlich sein.
8. Ausschiffung
Das Boot und sein Material muss an der im Vertrag festgelegten Basis, Datum, Uhrzeit, sowie
im unversehrtem und sauberen Zustand zurückgegeben werden. Der Mieter soll eine
Zeitspanne einräumen, um alle Verspätungen zu vermeiden. Der Vermieter behält sich das
Recht vor, eine Entschädigung durch die Kaution zu verlangen, die durch Verspätungen
entstehen.
9. Änderung des Abfahrtsortes oder der Fahrtrichtung
Bei einer Schließung des Kanals, bei Hochwasser, Wassermangel oder Reparaturen an
Schleusen kann die Einschiffung von einer anderen Stelle aus vorgenommen werden. Es
können dadurch auch Beschränkungen in der Routenauswahl entstehen. Der Vermieter behält
sich ferner das Recht vor, die Reiserichtung zu ändern, eine Einwegfahrt in Hin- und
Rückfahrt zu verlangen oder umgekehrt, ohne das dies zum Rücktritt des Mieters vom
Mietvertrag führt. Lediglich evtl. geleistete Zuschläge für die Einwegfahrt werden zurückerstattet.
Kann der Vermieter durch unvorhersehbare Fälle oder höhere Gewalt wie Naturkatastrophen,
Krieg, Bürgerkrieg etc, das gemietete Boot nicht zur Verfügung stellen, wird er sein Bestes
tun, dem Mieter ein Boot gleichen Komforts und gleicher Aufnahmekapazität zu vermitteln.
Sollte dies nicht möglich sein, ist der Vermieter unter Rückzahlung der vom Mieter
geleisteten Zahlungen zum Rücktritt berechtigt. Darüber hinausgehende Entschädigungen
werden nicht geleistet. Bei einer Einwegfahrt oder Hin- und Rückfahrt, die bei der Buchung
akzeptiert wurde, kann die entgültige Strecke erst bei Unterlagenversand bestätigt werden.
10. Haustiere
Haustiere an Bord sind willkommen. Der Mieter muss jedoch sämtliches für das Tier
benötigte Material selbst mitbringen und darf in keinem Fall Bettwäsche, Decken und
Geschirr des Vermieten für das Tier verwenden. Des weiteren ist bei der Rückgabe des
Bootes auf sorgfältige Entfernung der Tierhaare und eventuell anderer Verschmutzung zu
achten.
11. Haftung
BV haftet im Rahmen der Sorgfaltspflicht eines ordentlichen Kaufmanns für die
gewissenhafte Buchung der Reise. Alle Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung
der Leistung sind binnen Monatsfrist dem Bootsvermieter gegenüber geltend zu machen. Wir
nehmen Ihre Beanstandungen lediglich für den Vermieter entgegen. Regeressansprüche
richten sich ausschließlich gegen den Vermieter, der für Schadensersatzansprüche legitimiert
ist. Die Beschreibung in unseren Unterlagen sind nach bestem Wissen zusammengestellt und
entsprechen dem Zeitpunkt der Drucklegung. Die Berichtigung von Fehlern und Irrtümern,
sowie jederzeitige Preisänderung ohne vorherige Ankündigung bleibt vorbehalten.
Gerichtsstand: Oberhausen, Rheinland.
Stand: 25.04.2014

AGB der Veranstalter Nicols

1 – ANMIETUNG

Das Buchungsformular hat eine Gültigkeitsdauer von 10 Tagen nach Erhalt der Reservierung.

  • Die Reservierung ist definitiv, sobald NICOLS oder einer seiner Vertragspartner die Reservierung bestätigt, nachdem das Reservierungsformular und die Anzahlung eingegangen sind.
  • Die Restzahlung, die auf der Bestätigung angegeben ist, wird automatisch ohne weitere Erinnerung 1 Monat vor Übergabe des Bootes fällig.
  • Bei Erhalt der Restzahlung erhält der Mieter die üblichen Unterlagen. Bei Reservierungen, die innerhalb von 30 Tagen vor Abfahrt erfolgen, wird der Gesamtbetrag sofort fällig.
  • Anfallende Bankgebühren gehen zu Lasten des Mieters.

Laut des Artikels L221-28 des Verbrauchergesetzes, hat der Mieter, der Telefonisch oder im Internet bei Nicols bucht keinen Anspruch auf das Rücktrittsrecht vom Artikel L221-18 des gleichen Gesetztes.

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2 – EIGNUNG

  • Der Mannschaftskapitän muss in der Lage sein, die Verantwortung für das Boot und für seine Mannschaft zu übernehmen, egal ob er einen Bootsführerschein vorzeigen kann oder nicht. Der Kapitän akzeptiert die Vorgabe, dass das Steuern von Booten ab 16 Jahren nur unter Aufsicht und der Verantwortung eines Erwachsenen erlaubt ist. Dieser muß auf der Fahrkarte als Berechtigter eingetragen sein und an der Einführung zum Bootfahren teilnehmen.
  • Der Vermieter behält sich das Recht vor, die Bootsübergabe zu verweigern, wenn der Mannschaftskapitän nicht in der Lage zu sein scheint diese Verantwortung zu übernehmen. In diesem Fall wird der Mietpreis nicht erstattet.
  • Der Mannschaftskapitän übernimmt das Boot, nachdem er alle Formalitäten erledigt hat (Kaution, Inventar), die Unterlagen und die Einweisung in die Navigation und Handhabung erhalten hat.
  • Der Mieter ist verpflichtet die Vorschriften der Flussschifffahrt zu respektieren. Die Anweisungen der Vermieter und öffentlichen Behörden sind zu beachten.
  • Die Fahrt bei Dunkelheit, Abschleppen und die Weitergabe oder die Untervermietung des Bootes an Dritte ist nicht erlaubt.

3 – KAUTION

Die Höhe der Kaution richtet sich nach dem gemieteten Bootstyp. Sie wird bei der Abfahrt vor Einschiffung entrichtet (Bar, Scheck oder Kreditkarte) und besteht zum einen aus:

  • Reinigung – wenn das Boot nicht ordnungsgemäß und sauber wieder zurückgegeben wird: Reinigungskaution: 150 € für Schiffe unter 10 meter (N800, Primo®, Duo®, C900, C900DP, R920) und 200 € für Schiffe ab 10 meter. Eine Endreinigungskaution wird in Deutschland nicht hinterlegt. Die jeweiligen Basen haben jedoch die Möglichkeit, die Endreinigung zum geltenden Tarif zu berechnen.
  • Der Versicherungsselbstbehalt (Bootskaution) beläuft sich auf 1000€ für Schiffe ab 10 meter und 1500€ für Schiffe ab 10 meter und dient zur Abdeckung von:
    • Verlust, Beschädigung oder Zerstörung des Bootes und/oder der Bootsausstattung und die Kosten im Falle eines Auf-Grund-Laufens des Bootes das durch Verschulden des Mieters und/oder seiner Passagiere entsteht;
    • Kosten zur Ersetzung fehlender oder beschädigter Teile im Hinblick auf das bei der Bootsübernahme aufgestellte Inventar (siehe §5);
    • Kosten, die durch eine verspätete Rückgabe des Bootes (siehe §15) oder durch Verlassen des Bootes entstehen (siehe §14);
    • Treibstoff- und sonstige Betriebskosten (siehe §6).

Der Mieter erklärt sich bereits jetzt damit einverstanden, dass der Vermieter die oben genannten Kosten von seinem Konto via der bedingten Einzugsermächtigung auf der Kreditkarte oder des Einkassierens des Schecks in Höhe der Kaution abbuchen kann.

4 – VERSICHERUNGEN

Der Mietpreis beinhaltet die Versicherung des Bootes und die Haftpflicht des Mieters gegenüber Dritten.Die Versicherung deckt nicht: Personenschäden der Passagiere bei Unfällen, die persönlichen Gegenstände, die eigene Haftpflicht der Mieter, die Fahrräder und den Verlust oder die Beschädigung des Bootes durch grobe Fahrlässigkeit. Die Vollkaskoversicherung des Schiffes beinhaltet einen Selbstbehalt. Dieser Selbstbehalt wird vom Mieter als Kaution hinterlegt.

Der Mieter kann eine oder mehrere Zusatzversicherungen bei Vermieter oder einer Versicherung seiner Wahl für :

  • Stornokosten (ausgenommen Bearbeitungsgebühren),
  • Kautionsversicherung bis zur Hälfte der Kaution,
  • Fahrtunterbrechnung,
  • Personenschäden abschliessen.

Jedes Mannschaftsmitglied trägt selbst die Verantwortung für Schäden gegenüber Dritten, wenn diese Schäden auf grobe Fahrlässigkeit durch Einfluss von Alkohol oder Drogenkonsum, zurückzuführen sind.

5 – AUSSTATTUNG DES BOOTES

  • Der Mieter verpflichtet sich, jeden Verlust, Diebstahl oder Beschädigung dem Vermieter zu melden und kann zur Erstattung herangezogen werden.

6 – TREIBSTOFF

  • Kraftstoff, Schmierstoffe, Brennstoff für die Küche, sowie alle Stoffe die während der Mietzeit zur Funktion und Instandhaltung des Boots nötig sind, gehen zu Lasten des Mieters. Die Preise werden Ihnen in einer Tabelle vom Vermieter veröffentlicht und können je nach Marktlage angepasst werden. Eventuelle Hafen- oder Liegegebühren gehen zu Lasten des Mieters und sind von den Anlaufstellen abhängig und auch dort zu bezahlen.

7 – FAHRRÄDER

  • Die Fahrräder stehen unter der ganzen Verantwortung des Mieters. Im Falle eines Diebstahls, ist der Mieter verpflichtet dies bei der Polizei zu melden und die Meldung im Original dem Vermieter weiterzugeben. Der Mieter oder die Person die das Fahrrad mit Einverständnis der Mieters benutzt, ist allein im Falle eines Unfalls für enstandene Schäden verantwortlich.

8 – STORNIERUNGEN

durch den Mieter :

  • Wenn der Mieter veranlasst wird, seine Buchung zu stornieren, muss er dies dem Vermieter schriftlich mitteilen. Es entstehen folgende Kosten:
    • mehr als 8 Wochen vor Übernahme: 150 € – Bearbeitungsgebühren
    • 4-8 Wochen vor Übernahme: 35% des Mietpreises (1),
    • weniger als 4 Wochen vor Übernahme: 100% des Mietpreises.

durch den Vermieter:

  • Wenn der Vermieter das gemietete Boot infolge unvorhergesehener Umstände, die nicht von ihm verschuldet sind, nicht zur Verfügung stellen kann, verpflichtet er sich, alles in seiner Macht stehende zu unternehmen, um dem Mieter ein gleichwertiges Boot in Bezug auf Komfort und Größe anzubieten.
  • Im Falle der Unmöglichkeit während des vertraglich vorgesehenen Zeitraumes wird der Mietpreis erstattet, unter Ausschluss jeglicher weiterer Forderungen und unter Ausschluss von Schadensersatzforderungen.

(1) Mit 150 € mind.

9 – BUCHUNGSÄNDERUNGEN

  • Alle Mehrkosten enstanden durch Änderungen auf Wunsch des Mieters (Datum, Bootstyp oder Region), die vom Vermieter genehmigt wurden, sind vom Mieter allein zu tragen (gem. §8 der allgemeinen Mietbedingungen).

10 – EINWEGFAHRT

  • Die Richtung der Einwegfahrt, also die Abfahrtsbasis in der gleichen Region, kann geändert werden. Ebenso kann eine Einwegfahrt in eine Hin- u. Rückfahrt geändert werden, wenn die Umstände, die dazu führen, unabhängig vom Vermieter sind. In diesem Fall wird nur der Zuschlag der Einwegfahrt erstattet.
  • Es ist unbedingt erforderlich, 48 Std vor der Abfahrt anzurufen, um die Einwegfahrt und deren Richtung bestätigen zu lassen.
  • Solche Änderungen können kein Grund zum stornieren sein und berechtigen nicht zu einer Schadensersatzforderung.

11 – UNTERBRECHUNGEN, FAHRTEINSCHRÄNKUNGEN

  • Einzig der Abfahrts- und Rückgabeort sind vertraglich verpflichtend (bis auf die in § 10 vorgesehenen Ausnahmen), nicht jedoch die Strecke.
  • Der Vermieter kann für Unterbrechungen oder Fahrteinschränkungen, die nicht von ihm zu verantworten sind, nicht haftbar gemacht werden (Arbeiten, Hochwasser, Trockenheit, Streik, verwaltungstechnische Maßnahmen, Schleusenschluss während den Feiertagen, usw…).
  • Wenn die Bootsfahrt durch höhere Gewalt nicht angetreten werden kann, kann der Vermieter entweder die Ab- und Rückfahrtsorte sowie das Datum ändern, vorausgesetzt er liefert ein gleichwertiges, besseres Boot oder der Mieter bekommt nach Absprache zwischen beiden Parteien, den Betrag in Form einer Gutschrift für eine spätere Fahrt ausgehändigt. Sollte keine Einigung eintreten, kann der Vermieter den bezahlten Betrag einbehalten.
  • Wenn Unterbrechungen oder Fahrteinschränkungen zum totalen Ausfall der Fahrt und Verlust von einem oder mehrerem Tagen führen, werden. der Mieter bekommt einer Gutschrift für eine spätere Fahrt. Sollte keine Einigung eintreten, kann der Vermieter den bezahlten Betrag einbehalten.

12 – PANNEN

Der Vermieter stellt dem Mieter einen kostenlosen Pannen-Service zur Verfügung, der so schnell wie möglich während der Geschäftszeiten auf Telefonanruf reagiert.

Dieser Pannenservice ist kostenlos, muss jedoch bei eigenem Verschulden vom Mieter selbst getragen werden:

  • Wenn während der Mietzeit Pannen auftreten, die nicht vom Mieter verursacht wurden, wird für entgangene Urlaubsfreude eine anteilsmäßige Erstattung abzüglich eines Selbstbehaltes von 24 Stunden vorgenommen.

Pannen, die vom Mieter verursacht wurden:

  • Wenn festgestellt wird, dass die Panne vom Mieter verursacht wurde, hat dieser keinen Anspruch auf Schadenersatz.

Der Vermieter behält sich das Recht vor, die Kaution als Deckung der Kosten einzubehalten.

13 – UNFÄLLE UND BOOTSSCHÄDEN

  • Im Falle eines durch den Mieter verursachten Unfalles kann gegenüber dem Vermieter nicht reklamiert werden.
  • Der Mieter verpflichtet sich, dem Vermieter jeden Unfall anzuzeigen, auch wenn dieser durch Dritte verursacht wurde. Der Vermieter wird dann notwendige Anweisungen erteilen.
  • Der Mieter darf ohne Einverständnis des Vermieters keine Reparaturen vornehmen oder vornehmen lassen. Er verpflichtet sich, ein Unfall-Protokoll zu erstellen, und es von den Beteiligten unterschreiben zu lassen.
  • Sollte die Fahrt durch einen Unfall, der nicht vom Mieter verursacht wurde, unterbrochen werden, so berechtigt dies nicht zu Schadensersatzforderungen.

14 – VERLASSEN DES BOOTES

  • Im Falle des Verlassen des Hausbootes vom Mieter, wird der Vermieter den Mieter die Rückführungskosten in Rechnung stellen, berechnet in Form eines Pauschalpreis von 100 € /Tag zzgl. Treibstoff und Reinigungskosten.

15 – RÜCKGABE

  • Das Boot muss, außer aufgrund höherer Gewalt, vertragsgemäß zum vereinbarten Ort, Datum und Uhrzeit zurückgegeben werden: der Mannschaftskapitän muss seine Fahrt so einplanen, dass er genügend Zeit hat, um das Boot rechtzeitig zurückzugeben.
  • Das Boot muss dem Vermieter im gleichen Zustand zurückgegeben werden, wie es übernommen worden ist und lt. Inventarliste.
  • Der Mieter ist für alle, durch seine Verspätung verursachten Kosten verantwortlich. Für jeden angebrochenen Tag der Verspätung wird der Mietpreis entsprechend in Rechnung gestellt. Zusätzlich der Kosten, die der Nachmieter in Rechnung stellt.

16 – GERICHTSSTAND

  • Lt. des Gesetzes 90-314 vom 13. Juni 1990 des Europarates ist die Vermietung kein Pauschalarrangement.
  • Im Falle eines Widerspruches ist allein das Handelsgericht des Ortes zuständig, an dem die Übergabe des Bootes erfolgt. (Brüsseler Abkommen vom 21.09.68. Paragraph 5/1).
  • Die gesetzlichen Vertragsverhältnisse, die NICOLS mit jedem seiner Vertragspartner verbindet, sind entscheidend für das Zustandekommen des eigentlichen Mietvertrages.
  • Auf keinen Fall kann NICOLS in die Abwicklung der Handhabung des Mietvertrages eingreifen, da jeder Vertragspartner unabhängiger Vermieter ist.